Success Story mit unserer Beteiligung Simplifier
Wie Hako mit Simplifier und Possehl Digital den Schritt zur digitalen Fabrik geschafft hat
Inhaltsverzeichnis
Hako, ein Unternehmen der Possehl Group, ist ein weltweit führender Hersteller von Reinigungs-, Kommunal- und Wasserstrahltechnik – verwurzelt in Bad Oldesloe, aktiv in über 60 Ländern. Das Unternehmen steht exemplarisch für viele mittelständische Produzenten, die sich im globalen Wettbewerb behaupten müssen: maximale Effizienz, hohe Produktivität und gleichzeitig Innovationskraft im Shopfloor.
Die Ausgangslage
Hoher Effizienzdruck, wenig Transparenz
Der Alltag sah anders aus: Medienbrüche, Zettelwirtschaft, fragmentierte IT-Landschaften und fehlende Datenintegration prägten die Prozesse in den drei Montagewerken. Unterschiedliche Systeme, unterschiedliche Datenquellen, aber keine belastbare Echtzeitbasis für Entscheidungen. Mitarbeitende liefen mit Papier durchs Werk, Informationen veralteten schnell, Kennzahlen mussten mühsam manuell zusammengetragen werden.
Die Frage war klar: Wie lässt sich unter diesen Bedingungen eine digitale Fabrik aufbauen, die Effizienz, Transparenz und Steuerbarkeit in den Mittelpunkt stellt?
Hako suchte eine Lösung, die ohne zusätzlichen IT-Ballast auskommt, keine neuen Datensilos schafft und sich in bestehende Systeme, insbesondere SAP, sauber integrieren lässt.
Die Lösung
Low Code als Enabler für die digitale Fabrik
Der Weg führte zu Simplifier, einer Low-Code-Plattform aus dem Portfolio von Possehl Digital. Entscheidend war für Hako die Kombination aus technologischer Stärke und klarer Nutzerorientierung: konfigurieren statt programmieren, ohne Abstriche bei Integration, Governance oder Skalierbarkeit.
Drei zentrale Anwendungen veränderten den Shopfloor von Grund auf:
1. Montage-Dokumentation
Teamleiter wie Werker greifen auf digitale Dokumentationen zu, immer aktuell und eindeutig. Prüfprotokolle, Checklisten, Meldungen: alles steht damit digital an der richtigen Stelle zur Verfügung.
2. Teambord
Für jedes Band, jeden Arbeitsbereich: Tagesplan, Liefertermintreue, Qualitätskennzahlen, aktuelle Probleme. Das Board schafft Transparenz für alle und verankert Kundenzufriedenheit sichtbar im Alltag.
3. Werkbord
Das zentrale Cockpit für Montageleitung, Werkleitung und Geschäftsführung: Produktivität, Ausbringung, Personalstatus, Fehlteile, Störungen. Probleme werden sichtbar, bevor sie eskalieren. Dadurch sinken die Reaktionszeiten drastisch.
Bidirektionale Integration als Schlüssel
Die Lösung arbeitet nicht nur „lesend“. Rückmeldungen fließen in die bestehenden Systeme zurück. Das war ein entscheidender Punkt für Hako. Nur so entsteht ein durchgängiger, Ende-zu-Ende-digitaler Prozess ohne manuelle Zwischenstopps.
Technologische Leitplanken, die das möglich machen
- Tiefe Integration mit SAP, diversen Datenbanken und Non-SAP-Systemen
- Governance und Skalierbarkeit über alle Werke hinweg
- Nutzung auf jedem Endgerät: Tablet, Desktop, Shopfloor-Terminal
- Kein Aufbau neuer Datensilos
- Zukunftsfähigkeit durch Erweiterbarkeit, z. B. mit KI-Funktionen
Simplifier wurde zum zentralen Drehpunkt der Prozesslandschaft und zu einem Werkzeug, das Menschen befähigt statt überfordert.
Das Ergebnis
Höhere Produktivität, geringere Kosten, digitale Souveränität
Nach der Einführung der Low-Code-Lösungen konnten zentrale Ziele erreicht werden:
Signifikante Effizienzgewinne
Weniger Suchzeiten, weniger Papier, weniger manuelle Datenaufbereitung und schnellere Problemlösung: Werkleitungen sparen täglich Stunden ein, weil Entscheidungen im Werkbord sofort sichtbar sind.
Ein Beispiel aus einem vergleichbaren Simplifier-Projekt bei der HF Group zeigt das Potenzial: 1600 eingesparte Stunden durch automatisierte Abläufe und intuitive Bedienung. Hako erzielt ähnliche Effekte, vor allem durch die Eliminierung von Medienbrüchen und die Aggregation aller relevanten Kennzahlen in Echtzeit.
Reduzierte IT-Kosten & geringere Abhängigkeit von Spezialentwicklern
Low Code bedeutet:
- bis zu 70 % niedrigere Entwicklungskosten,
- deutlich weniger individuelle Programmierung,
- bessere Nutzung bestehender IT-Investitionen,
- schnellere Umsetzung neuer Anforderungen ohne zusätzliche Entwicklerressourcen.
Gerade angesichts des Fachkräftemangels ist das ein strategischer Vorteil.
Nutzerzentrierte Prozesse, die wirklich funktionieren
Die Anwendung berücksichtigt das Wissen der Menschen im Werk, nicht nur die Logik der Systeme. Das führt zu hoher Akzeptanz, zu fehlerärmeren Abläufen und zu einer Produktionsumgebung, die auch bei wechselnder Belegschaft stabil funktioniert.
Ein großer Schritt hin zur digitalen Fabrik
Mit Simplifier hat Hako einen Weg eingeschlagen, der nicht nur kurzfristige Effizienz bringt, sondern langfristige digitale Souveränität: Prozesse werden verschlankt, Daten sinnvoll verknüpft und Innovationen integrierbar, ohne dass die IT-Abteilung überlastet wird.
Unser Fazit
Digitalisierung muss prakmatisch und nutzerzentriert angegangen werden
Was bei Hako umgesetzt wurde, zeigt exemplarisch, wie Mittelständler Digitalisierung heute denken müssen: pragmatisch, integriert und nutzerzentriert. Low Code wird hier als strategischer Hebel eingesetzt, der Effizienz messbar steigert und Produktivität direkt absichert.
Possehl Digital und Simplifier begleiten diese Transformation nicht als reine Technologieanbieter, sondern als Partner, die die Sprache des Shopfloors genauso sprechen wie die der IT.
Dadurch entsteht etwas, das im Mittelstand lange gefehlt hat: digitale Lösungen, die wirken und Menschen befähigen, ihre Arbeit besser zu machen.
Das Webinar zur Success Story
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